Noch einmal müssen sich die Menschen in Berlin während der Hitzewelle auf Temperaturen bis 38 Grad einstellen. Erst zu Beginn der neuen Woche bringt ein Wetterumschwung spürbare Abkühlung – zuvor drohen allerdings teils schwere Gewitter.
Deutliche Abkühlung ab Montag
In Berlin gehen die Höchstwerte laut DWD-Prognose am Montag auf rund 27 Grad zurück, am Dienstag auf etwa 25 Grad. Das liegt nicht mehr im Warnbereich für eine hohe Wärmebelastung. Für die folgenden Tage werden in der Hauptstadt Werte zwischen 25 und 26 Grad erwartet, nachts kühlt es auf 16 bis 19 Grad ab.
Eine grundlegende Abkühlung sei damit aber nicht verbunden, sagte der Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Wohnungen und Häuser hätten sich über Tage aufgeheizt und gäben die gespeicherte Wärme nur langsam wieder ab. Für ein gründliches Durchlüften brauche es mehrere Regentage mit nur 15 bis 20 Grad – „und die sind erst einmal nicht in Sicht“, so Jung. Die Trendprognose des DWD für den Zeitraum vom 2. bis 4. Juli geht von wechselhaftem Wetter bei abnehmendem Gewitterrisiko und Höchstwerten meist zwischen 20 und 26 Grad aus.
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Erst 38 Grad, dann Gewitter und Sturm?
Für Samstag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der Hauptstadt allerdings zunächst Höchstwerte von rund 38 Grad, am Sonntag knapp 38 Grad bei Tiefstwerten von gut 23 Grad in der Nacht. Daher warnt der DWD vor extremer Hitzebelastung. Auch im weiteren Verlauf des Sonntags bleibt es im Osten Deutschlands sehr heiß: Von Berlin bis zur Lausitz sind nach DWD-Angaben nochmals bis zu 40 Grad möglich. Bundesweit werden im Südwesten am Samstag bis zu 41 Grad erwartet.
Am Sonntag zieht von Westen her zunehmend Bewölkung auf. Im Tagesverlauf seien teils schwere Gewitter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel möglich, teilte die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD in Offenbach mit. In der Nacht zum Montag erreichten die Gewitter auch die Mitte Deutschlands, im Osten und Südosten bestehe bis in die Nacht zum Dienstag erhöhte Unwettergefahr.
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