Volkswagen

VW-Aktionär Katar blockiert Rüstungsdeal mit Israel – 2300 Arbeitsplätze in Gefahr

Die geplante Übernahme des VW-Werks Osnabrück durch den israelischen Rüstungskonzern Rafael gerät ins Stocken. Der katarische Staatsfonds soll die Gespräche erschweren.

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Das VW-Werk in Osnabrück: Rund 2300 Arbeitsplätze hängen an der Zukunft des Standorts.

Das VW-Werk in Osnabrück: Rund 2300 Arbeitsplätze hängen an der Zukunft des Standorts.

© Swaantje Hehmann/Imago

Die Pläne von Volkswagen, das von Schließung bedrohte Werk in Osnabrück durch eine Kooperation mit dem Rüstungskonzern Rafael zu erhalten, hängen wohl in der Schwebe. Nach Informationen von Reuters erschwert der katarische Staatsfond Qatar Investment Authority (QIA) als drittgrößter VW-Anteilseigner die Verhandlungen zwischen Volkswagen und Rafael. Das betroffene Werk liegt zudem in der Heimatstadt des Verteidigungsministers Boris Pistorius, der dort von 2006 bis 2013 Oberbürgermeister war.

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