Zumindest für eine Mannschaft ist die Partie am Donnerstagabend (22 Uhr) sportlich gesehen von etwas geringerer Bedeutung. Aber: Während Deutschland als bereits feststehender Gruppensieger in das letzte Vorrundenspiel gegen Ecuador geht, wird die Partie für den deutschen Gegner zum Endspiel um den Einzug in die K.-o.-Runde der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft. Nach zwei Spielen hat die Mannschaft von Nationaltrainer Sebastián Beccacece erst einen Punkt auf dem Konto und muss gewinnen, um ihre Chancen auf das Sechzehntelfinale zu wahren.
Die bisherige Bilanz der Südamerikaner liest sich dabei ungewöhnlich. Ecuador hat in den ersten beiden Partien lediglich ein Gegentor kassiert und gehört damit zu den defensiv besten Teams der WM. Aber, und hier liegt das Problem des Teams: Selbst konnte noch kein einziger Treffer erzielt werden. Neben der Türkei und Panama gehört die Auswahl damit zu den einzigen drei der insgesamt 48 WM-Teilnehmer, die offensiv noch leer ausgegangen sind.
Gegnercheck
Das Luxus-Bollwerk ohne Visier: Warum Ecuador die Nullnummer der WM droht
Kontrastprogramm im Gruppenfinale: Deutschland trifft auf Ecuador. Warum das Duell gegen die Champions-League-Abwehr der Südamerikaner zur Geduldsprobe wird.
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Ecuadors WM-Rekord-Torschütze Enner Valencia blieb bei der laufenden Weltmeisterschaft bislang noch erfolglos.
© Alexandra Fechete/SPP/Imago
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