Hitze in Berlin

Berlins Trinkwasser hängt an der Lausitzer Kohle – das wird zum Problem

Das Thermometer in Berlin klettert Richtung 38 Grad. Die Wasserbetriebe halten die Versorgung für sicher. Doch mit dem Kohleausstieg fällt der Spree eine Wasserquelle weg.

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Schaufelradbagger im Braunkohletagebau bei Spremberg in der Lausitz: Hier wurde jahrzehntelang Grundwasser abgepumpt und in die Spree geleitet – mit dem Kohleausstieg fällt diese Wassermenge weg.

Schaufelradbagger im Braunkohletagebau bei Spremberg in der Lausitz: Hier wurde jahrzehntelang Grundwasser abgepumpt und in die Spree geleitet – mit dem Kohleausstieg fällt diese Wassermenge weg.

© imago

Berlin steht vor den heißesten Tagen des Jahres. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben, am Samstag erwartet er bis zu 38 Grad, die Nächte bleiben tropisch warm. Aus dem Wasserhahn kommt trotzdem alles wie gewohnt.

Genau das ist das Trügerische. Die Berliner Wasserbetriebe betonen, die Versorgung sei aktuell stabil. Sie ist es. Die Frage ist, ob sie es in den 2030er-Jahren noch sein wird.

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