Wetter

Erstmals 40 Grad im Juni: Hitzerekord am Freitag gebrochen – Es droht noch mehr

In Deutschland ist am Freitagnachmittag erstmals in einem Juni die 40-Grad-Marke überschritten worden. Der bisherige Juni-Höchstwert stammte aus dem Jahr 2019.

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Die Juni-Hitze in Deutschland ist rekordverdächtig.

Die Juni-Hitze in Deutschland ist rekordverdächtig.

© Clara Margais/dpa

An der offiziellen Messstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Saarbrücken-Burbach wurden am Freitagnachmittag 40 Grad gemessen. Damit ist der bisherige deutsche Juni-Hitzerekord gebrochen. Der alte Bestwert von 39,6 Grad war am 30. Juni 2019 in Bernburg an der Saale in Sachsen-Anhalt registriert worden.

Dem DWD zufolge gab es am Freitag an 147 deutschen Wetterstationen einen neuen Juni-Rekordwert.

Höhepunkt noch nicht erreicht

Es könnte nach DWD-Vorhersagen im Laufe des Freitags, aber vor allem am Wochenende, noch heißer werden. Am 25. Juli 2019 wurde der bisherige Allzeit-Hitzerekord aufgestellt: 41,2 Grad in Tönisvorst und Duisburg. Mit Prognosen bis zu 42 Grad könnte auch dieser gebrochen werden.

Deutschland erlebt derzeit eine ausgeprägte Hitzewelle. Am Samstag soll sich der Schwerpunkt der Hitze in den mittleren Landesteil und den Osten verlagern, am Sonntag dann die Mitte und die Osthälfte erfassen. Lediglich die Küstenregionen dürften nach der Vorhersage von der extremen Hitze weitgehend verschont bleiben.

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