Die Baukräne im Dresdner Norden sind seit Jahren kilometerweit zu sehen. Selbst nachts gehen hier kaum die Lichter aus. Das neuste Ergebnis kann sich jetzt sehen lassen: Am Donnerstag eröffnet Infineon dort sein viertes Fertigungsmodul für Halbleiter – drei Monate früher als geplant. Der Technologiekonzern mit Hauptsitz in München benötigte für Planung und Bau des neuen Moduls nur gut drei Jahre. Vier Milliarden investiert Infineon in den Ausbau der Dresdner Halbleiterproduktion, die größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte. Weitere 920 Millionen Euro kommen aus öffentlichen Fördermitteln.
Chip-Industrie
Sachsen-Tempo schlägt Brüsseler Bremse: Infineon eröffnet neue Mega-Fabrik in Dresden
Am Donnerstag wird im Beisein des Bundeskanzlers vorzeitig eine weitere Halbleiter-Fabrik in Silicon Saxony eröffnet. Die EU war anfangs der Flaschenhals.
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Der Infineon-Standort wurde für 5 Milliarden Euro um eine weitere Produktionsstätte erweitert
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