Die Klimakrise mit ihren Wetterextremen setzt auch dem Luftverkehr in der Hauptstadtregion zu. „Das Wetter wird für uns immer mehr ein Thema“, sagte Aletta von Massenbach, Chefin des Flughafens Berlin Brandenburg (BER), am Dienstag. Häufiger als bisher stören Gewitter den Betrieb. Für den neuen Schönefelder Airport hat auch in anderer Hinsicht eine heiße Phase begonnen. Während der Sommerferien, die am 9. Juli beginnen, werden dort rund 3,7 Millionen Fluggäste erwartet.
Erst am Sonnabend musste die Abfertigung wieder vorübergehend eingestellt werden. Grund war ein Gewitter, das sich am späten Abend zusammenbraute. „Wir hatten sogar Kugelblitze auf den Bahnen“, berichtete Holger Wieck, Leiter des Airport Control Centers in Selchow.
Weil die Luftfahrtbehörde Landungen nach Beginn des nächtlichen Flugverbots nicht genehmigen wollte, mussten acht Flugzeuge umgeleitet werden. Statt am BER war die Reise für Crews und Passagiere in Hannover, Szczecin (Stettin) sowie Dresden zu Ende. Für Fluggäste bedeutet dies Stress und späte Nachtruhe, für Airlines hohe Kosten.
Luftverkehr
Kugelblitze auf der Startbahn: So bringen Unwetter den Flughafen BER an seine Grenzen
Heiße Tage am Hauptstadt-Airport: In den Sommerferien werden rund 3,7 Millionen Fluggäste erwartet. Was BER-Chefin von Massenbach rät.
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Start in den Urlaub: Passagiere am Flughafen Berlin Brandenburg. In diesem Jahr dauern die Sommerferien vom 9. Juli bis 22. August.
© Jürgen Ritter/imago
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