Irgendwann – aber erst, nachdem man eine gewisse Lebensspanne mit Projekten, Siegen und Niederlagen verbracht hat – bietet sich die Gelegenheit, loszulassen. Ganz einfach deshalb, weil man offenkundig so viel in Händen hält: schlechte Gewohnheiten wie Zigaretten und Alkohol, kindheitliche Glaubensprogramme („Papa liebt mich nur, wenn ich performe“, „Ich bin immer schuld“ …), das Verlangen nach dem nächstbesseren Haus, Auto oder Pferd, nach dem perfekt geratenen Kindlein oder deren gleich zwei oder drei, nach der nächsten Karrierestufe oder dem nächsten Partner, oder-oder-oder, und dann: und-und-und.
Kolumne
Loslassen! Aber wieso?
Propheten aller Religionen und Ratgeber-Kitschonkel aller Verlage empfehlen, den Dingen auch einfach mal ihren Lauf zu lassen. Wie kommen die nur darauf?
7 Min
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In der Stille des Innehaltens zeigt sich, dass sich vieles ohne unser Zutun löst.
© unsplash
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