Zwanzig Jahre lang standen die Kisten unbeachtet in einem Spandauer Keller. Ihr Besitzer hatte sie 2006 aus einem Haus in Berlin-Kladow gerettet, dann gerieten sie in Vergessenheit.
Erst beim Aufräumen des eigenen Kellers tauchten sie wieder auf. Was der Mann daraufhin ins Stadtgeschichtliche Museum Spandau trug, elektrisiert inzwischen Archäologen bis nach Sachsen-Anhalt. Die ältesten Stücke stammen aus einer Zeit, in der die Pyramiden von Gizeh noch gar nicht standen.
Sensationsfund in Berlin-Spandau
Berliner vergisst Kisten 20 Jahre im Keller – der Inhalt ist 5.000 Jahre alt
Scherben, Knochen, ein Steinbeil: Ein Kellerfund aus Spandau entpuppt sich als verschollene Sammlung, nach der Forscher 120 Jahre lang suchten.
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Beschriftete Scherben wie diese lösten das Rätsel: Über alte Fundnotizen konnten Forscher den Spandauer Kellerfund einer verschollenen Sammlung zuordnen (Symbolbild).
© imago stock&people
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