Die Sommerpause naht, und die Berliner Theaterlandschaft schwitzt unter hohem Spardruck, während an zwei wichtigen Häusern Intendanzwechsel anstehen. Die Pläne sind geschmiedet, die Volksbühne geht mit einem Freibad, das Gorki mit einem Schwenk in Richtung bildende Kunst an den Start. Wie das wird, sehen wir dann.
Neustarts und Aufbrüche sind auch Momente der Verletzlichkeit, kulturpolitisch wäre da eine besondere, nicht nur finanzielle Zuwendung und Aufmerksamkeit nötig. Wie sich die Lage an der Brunnenstraße, dem zu sanierenden Amtssitz des Kultursenators und seiner Verwaltung, gestaltet, ist bekannt: Die CDU hat nach zwei gescheiterten Chefs das Ressort in die Hände des Finanzsenators überantwortet, damit er es bis zur Wahl im Herbst verwaltet und danach mit all dem selbst angerichteten und aus früheren Zeiten angesammelten Chaos an eine andere Partei übergeben kann. Bloß weg damit.
Kulturpolitik
Es geht auch um ein DDR-Ideal: Warum der Kampf um eigene Werkstätten mehr ist als Theaterdonner
Soll man Theaterwerkstätten zentralisieren oder die Eigenständigkeit der Häuser erhalten? Eine Recherche zu Sparzwängen, Produktionsabläufen und kulturpolitischen Leerstellen.
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Ein Traum in Pink: Eine Theaterschneiderin bei der Tutu-Fertigung im Bühnenservice
© Jordis Antonia Schlösser/Ostkreuz
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