Transfer

Einer weniger im Kader: Union-Eigengewächs geht nach Stuttgart

Das Aufgebot des 1. FC Union Berlin hat sich am Donnerstag verkleinert. David Preu hat sich in Richtung Stuttgart verabschiedet.

3 Min
Manager Horst Heldt (l.) lässt David Preu zum VfB Stuttgart ziehen.

Manager Horst Heldt (l.) lässt David Preu zum VfB Stuttgart ziehen.

© O.Behrendt/imago

Den 12. April 2025 wird David Preu für immer in bester Erinnerung behalten. An das torlose Remis zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Union Berlin, das sich an diesem Tag ereignete, verschwenden heute womöglich nur noch die Wenigsten einen Gedanken, für Preu allerdings war es das Bundesliga-Debüt. Kurz vor Schluss wurde er vom damaligen Trainer Steffen Baumgart eingewechselt, es folgten erst weitere Kurz- und dann noch ein Startelf-Einsatz im abschließenden Saisonspiel in Augsburg.

In der im Mai abgelaufenen Spielzeit kam Preu dann allerdings gar nicht mehr zum Zug. Des Öfteren stand er zwar im Kader, zu einem weiteren Einsatz reichte es allerdings nicht. Nun kehrt der 21-Jährige den Eisernen den Rücken und schlägt in der U21 des VfB Stuttgart das nächste Kapitel seiner noch jungen Karriere auf.

David Preu sucht sein sportliches Glück ab sofort im Südwesten der Republik.

David Preu sucht sein sportliches Glück ab sofort im Südwesten der Republik.

© Michael Taeger/imago

„David hat sich bei uns vom Nachwuchsspieler zum Profi entwickelt und dabei stets großen Einsatz und Lernwillen gezeigt. Für seine weitere Entwicklung ist es wichtig, dauerhaft auf hohem Niveau Verantwortung zu übernehmen. Wir danken ihm für seinen Einsatz im Trikot des 1. FC Union Berlin und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute“, wird Horst Heldt in einer Pressemitteilung des Klubs zitiert. Fast logisch, dass der Manager dem gebürtigen Münchner hinsichtlich dessen Wechselwunschs keine Steine in den Weg legte.

In Stuttgart ist Preu zunächst für die Reserve in der 3. Liga eingeplant. Den Südwesten der Republik kennt er aus seiner Zeit beim VfR Aalen bestens, seinerzeit ging er allerdings in der Regionalliga Südwest an den Start. Die dritthöchste Spielklasse ist für den flinken Offensivspieler Neuland.

„Union war über viele Jahre mein Zuhause und hat mir den Weg in den Profifußball ermöglicht. Ich bin dem Verein, den Trainern, meinen Mitspielern und vor allem den Fans sehr dankbar für die Unterstützung und das Vertrauen. Jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung in Stuttgart, werde aber die Zeit in Köpenick immer in besonderer Erinnerung behalten“, sagte Preu zu seinem Abschied.

Seine Teamkollegen trifft er nun mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison. Während für den 1. FC Union Berlin das erste Pflichtspiel erst am 23. August (15.30 Uhr) in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Eintracht Braunschweig auf dem Programm steht, muss die U21 des VfB Stuttgart schon am Wochenende zwischen dem 7. und 9. August in der Liga ran. Der Gegner steht noch nicht fest.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner