Péter Magyar erzielte im April einen historischen Wahlsieg und beendete nach 16 Jahren die Regierungszeit Viktor Orbán. Als Vorsitzender der Mitte-Rechts-Partei Tisza trat er Anfang Mai sein Amt als Ministerpräsident an und wurde insbesondere in Brüssel als Hoffnungsträger für einen politischen Neuanfang gefeiert.
„Gemeinsam haben wir das Orbán-System abgewählt, gemeinsam haben wir Ungarn befreit“, rief Magyar nach seinem klaren Wahlsieg vor zehntausenden Anhängern am Donauufer in Budapest. Zugleich versprach er, Ungarn werde wieder ein verlässlicher Partner der Europäischen Union (EU) und der Nato sein.
Neuanfang
Peter Magyar gegen Viktor Orbán: So verändert die neue Regierung Ungarn
Der neue Regierungschef in Budapest, Magyar, baut Ungarn radikal um. Seine Reformen werden in Brüssel begrüßt und in Ungarn kontrovers diskutiert. Eine Analyse.
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Ungarn: Péter Magyar löst Viktor Orbán nach 16 Jahren als Ministerpräsident ab.
© IMAGO/Szilard Voros/estost.net
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