Die Bundesregierung unter Friedrich Merz (CDU) will ihre seit Monaten diskutierte strategische Gasreserve nun offenbar tatsächlich auf den Weg bringen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf einen mit den Plänen vertrauten Insider beruft, soll das Bundeskabinett das Vorhaben bereits Mitte August beschließen. Die Berliner Zeitung hatte über die Pläne bereits im April berichtet.
Vorgesehen ist demnach eine strategische Reserve von rund 24 Terawattstunden Gas. Das entspricht knapp zehn Prozent der deutschen Speicherkapazität. Finanziert werden soll sie nicht aus dem Bundeshaushalt, sondern über eine neue Umlage auf die Gaskunden.
Energie
Neue Gasreserve: Auf Gaskunden kommt jetzt die nächste Umlage zu
Die strategische Gasreserve soll bald kommen. Die Kosten liegen bei bis zu 1,5 Milliarden Euro – offen ist, wie stark die Haushalte genau belastet werden.
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Gasspeicher in Deutschland sind nach den Problemen im vergangenen Winter weiterhin relativ schlecht gefüllt.
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