Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Donnerstag sichtlich eine Botschaft im Gepäck, auf die er lange gewartet hatte. Die USA hätten dem Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zugestimmt, verkündete der er in seiner Regierungserklärung nach dem Nato-Gipfel. Die Waffen sollen in Deutschland stationiert werden. „Wir schließen damit eine wichtige strategische Lücke in unserer Verteidigung“, so Merz.
Rüstung
Merz kauft Uralt-Technik für 1,4 Milliarden: Sind Tomahawks ihr Geld überhaupt noch wert?
Der Kanzler feiert seinen Waffendeal mit Washington. Doch die Technik ist 43 Jahre alt, die Lieferung ist ungewiss und die Kontrolle bleibt bei den Amerikanern.
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Start eines Tomahawk-Marschflugkörpers vom amerikanischen Zerstörer „USS Thomas Hudner“ im Iran-Krieg
© CENTCOM/AFP
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