Die Gruppe von Leipziger Bildhauerinnen, die jetzt den Ostflügel des Hamburger Bahnhofs bespielt, zeigt ihre Skulpturen und Installationen unter dem Titel: „[materialistin]. Matter of Care, Care of Matter“. Das Wortspiel arbeitet mit der Doppelbedeutung von „matter“: Materie und Angelegenheit – also mit der Frage nach der Fürsorge für das Material. Für das Material, aus dem Kunst entsteht. Für die Substanz und das, was der Planet Erde (noch) hergibt an Organischem und Nichtorganischem, an Rohstoffen, die endlich sind, weil die menschliche Gier nach Ressourcen unendlich ist.
Skulptur
Wovon das Material erzählt: Aus Schrott, Draht und Wachs wird eine neue Sprache der Skulptur
Im Hamburger Bahnhof treffen acht Leipziger Bildhauerinnen aufeinander: Ihre Werke fragen nach dem Verhältnis von Mensch, Material und Zukunft.
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Die acht Materialistinnen im Gruppenfoto
© Kay Zimmermann
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