Da standen sie entweder regungslos wie Harry Kane. Stützten die Hände auf die Knie wie Jude Bellingham. Oder saßen auf dem Boden wie Anthony Gordon. Gar nicht mehr fähig zu einer Bewegung. Englands Fußballer wie Fans wirkten nach Schlusspfiff der historischen WM-Halbfinalniederlage gegen Argentinien (1:2) in Atlanta wie paralysiert. Auf der einen Seite tanzende, lärmende Sieger, auf der anderen Seite trauernde, schweigende Verlierer. Der Schmucktempel des US-Milliardärs Arthur Blank in der Olympiastadt von 1996 hat viele große Sportevents erlebt, aber so kontrastreiche Gefühlswelten in einer der intensivsten Rivalitäten des Weltfußballs wohl selten, weil zwei stolze Nationen mit diesem aufgeladenen Duell so viel Herzschmerz verknüpfen.
WM 2026
Englands WM-Aus: Warum Tuchel nach der Führung taktisch falsch reagiert hat
Thomas Tuchel rückt nach der erbettelten Niederlage gegen Argentinien unweigerlich ins Zentrum der Kritik, doch der penible Deutsche zeigt keine Reue – und darf bis zur Heim-EM 2028 weitermachen.
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Thomas Tuchel: Der englische Trainer ließ sein Team nach der Führung zu defensiv agieren.
© IMAGO/RONALD WITTEK
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