Ob es um die automatische Absage bei einer Bewerbung, die Benotung von Schülern per Software oder die Kreditvergabe bei einer Bank geht: Algorithmen können Entscheidungen treffen, die das Leben von Menschen unmittelbar beeinflussen.
Mit dem 2024 beschlossenen KI-Gesetz wollte die EU deswegen „eine Blaupause für vertrauenswürdige KI in der ganzen Welt schaffen“, erklärte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Doch noch bevor alle Regeln vollständig gelten, werden Teile davon wieder gelockert oder verschoben. Im November vergangenen Jahres legte die EU-Kommission unter dem Namen „Digital-Omnibus“ ein umfassendes Reformpaket vor. Es betrifft neben dem KI-Gesetz auch Teile der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
Datenschutz
Neuer EU-Kurs: Wann unsere Daten bald nicht mehr als geschützt gelten
Weniger Bürokratie oder das Ende unserer Privatsphäre? Eine neue EU-Reform soll Unternehmen entlasten. Doch Datenschützer warnen vor massiven Lücken.
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Die EU-Kommission brachte den Digital-Omnibus auf den Weg, aus dem später der KI- und der Daten-Omnibus hervorgingen.
© Terje Bendiksby/imago
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