Coronavirus

Drosten: Masken schützen vor Ansteckung - und vor Mundgeruch

Der Charité-Virologe nennt in seinem Podcast für die Verbreitung von Aerosolen die Riechbarkeit von Mundgeruch als Beispiel. Auch zu den neuen Infektionszahlen äußert er sich.

Team News BLZ
2 Min
Der Charité-Virologe Christian Drosten.

Der Charité-Virologe Christian Drosten.

© Imago images/Reiner Zensen

Drosten sagte, zur Veranschaulichung lasse sich die Wirkung der Masken an einer Begegnung mit einem Menschen mit Mundgeruch zeigen. „Dieser Mundgeruch, das sind Aerosole“, sagte der Chefvirologe der Berliner Charité. Wenn sich etwa zwei Kollegen ohne Masken an einem Buffet begegnen und miteinander reden, bemerkt der Kollege den Mundgeruch seines Kollegen. Wenn aber beide Kollegen in der Situation eine Maske tragen, werde der eine nicht mehr den Mundgeruch des anderen bemerken. „Dieses Nicht-mehr-Bemerken, das können wir auch damit übersetzen: Da kann ich mich nicht mehr so schnell infizieren.“

Drosten sagte in seinem Podcast weiter, in den vergangenen Wochen habe es „keine einzige wirkliche neue Erkenntnis“ rund um das Coronavirus gegeben. Die in der Zwischenzeit veröffentlichten Studien hätten vielmehr vieles erhärtet, was bereits davor in Vorstudien bekannt gewesen sei. Zu den neuen Infektionszahlen sagte er: „Die jetzigen Zahlen sind schon real, wenn man sie im Verhältnis zu den bisherigen Entwicklungen sieht.“ Allerdings müsse man bei der Bewertung der positiven Fälle betrachten, wer den Erreger in sich trage. „Es ist jetzt eine andere Art von Patienten, die sich infiziert“, betonte Drosten. Es gebe jetzt mehr milde Infektionen und immer mehr Jüngere infizierten sich. (mit AFP)

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

weltbune Banner