Sexualdelikte

„Warum müssen wir uns wieder schützen?“: Was Berlinerinnen über Frauenwaggons denken

Die Grünen fordern Flinta-Abteile in Berlins U- und S-Bahnen. Doch unter den Fahrgästinnen ist die Idee stark umstritten.

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Annabelle Krause (links) und Neele Stemkowitz halten Schutzräume für nachvollziehbar, sehen die Verantwortung aber vor allem bei den Tätern.

Annabelle Krause (links) und Neele Stemkowitz halten Schutzräume für nachvollziehbar, sehen die Verantwortung aber vor allem bei den Tätern.

© Maurice Weiss/Ostkreuz

Während die Gesamtkriminalität im Berliner Nahverkehr sinkt, steigt die Zahl der Sexualdelikte seit Jahren – 2025 um 8,5 Prozent auf 421 Fälle. Fast 90 Prozent der Opfer sind weiblich, fast alle Tatverdächtigen männlich. Die Grünen fordern deshalb Flinta-Abteile in U- und S-Bahn, „mindestens als Pilotprojekt“, wie es die verkehrspolitische Sprecherin Antje Kapek formuliert: „Jeden Tag wird im Schnitt mindestens eine Frau Opfer sexualisierter Gewalt in Bus und Bahn.“

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