Wenn man sich wie ich wiederholt mit dem befasst, was an der deutschen Einheit vor 36 Jahren falschgelaufen ist, dann holt einen von Zeit zu Zeit die Frage ein: Wäre es nicht besser, das Thema zu beerdigen? Viele haben die Fehler ausgesprochen und beschrieben. Von Dirk Oschmann in seinem 2023 erschienenen Buch „Der Osten: eine westdeutsche Erfindung“ bis Jana Hensel, die bereits 2002 in „Zonenkinder“ und in diesem Jahr in „Es war einmal ein Land“ die schiefe Vereinigung, ihre Ursachen und Folgen beschrieben hat. Zu ändern ist ohnehin nichts.
Literatur
Kein altes Lied: Warum die Debatte zwischen Ost und West nie wirklich geführt wurde
Kersten Sven Roth untersucht den abgebrochenen Diskurs über die deutsche Einheit nach linguistischen Regeln.
Michael Hametner
9 Min
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Bundeskanzler Friedrich Merz
© Bernd von Jutrczenka/dpa
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