Eine neue Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) verdeutlicht, wie tief der Graben zwischen Ost und West in der Frage der AfD-Regierungsbeteiligung inzwischen ist. Sollte die Partei bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt stärkste Kraft werden, ohne eine absolute Mehrheit zu erringen, sprechen sich 47 Prozent der Ostdeutschen für eine Regierungsbeteiligung der AfD aus. Lediglich 29 Prozent würden ein Bündnis aller übrigen Parteien ohne die AfD bevorzugen, elf Prozent plädierten für Neuwahlen.
Die BSW-Politikerin Sahra Wagenknecht interpretiert die Zahlen als klares politisches Signal. In einem exklusiven Statement gegenüber dieser Zeitung erklärt sie: „Die Ostdeutschen wollen nicht den nächsten Aufguss einer Brandmauer-Koalition. Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Ostdeutschen Veränderung wollen und ein Weiter so ablehnen.“
Landtagswahlen
Sahra Wagenknecht exklusiv: „Der September 2026 könnte etwas vom Herbst 1989 bekommen“
Die BSW-Politikerin reagiert auf eine neue Umfrage zur AfD-Regierungsbeteiligung in Ostdeutschland. Dabei scheut sie auch einen historischen Vergleich nicht.
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BSW-Parteigründerin Sahra Wagenknecht: „Die Ostdeutschen wollen nicht den nächsten Aufguss einer Brandmauer-Koalition.“
© Peter Gercke/dpa
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