CSD-Terror

Von Amri zu Ballout: Gleiche Fehler, gleiche Lücken, dieselbe Tragödie?

Im Fall Abdul Ballout gab es ähnliche Pannen wie bei Anis Amri. Tausende Polizisten wären nötig, um alle Terrorverdächtigen rund um die Uhr zu überwachen.

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Der Transporter, mit dem der Attentäter in die Menschenmenge fuhr.

Der Transporter, mit dem der Attentäter in die Menschenmenge fuhr.

© IMAGO/Wolfgang Maria Weber

Die Polizei hat den CSD-Attentäter Abdul Ballout mit Kameras überwacht und wohl auf der Straße observiert. Doch gebracht hat es nichts. Er konnte einen Transporter mieten und damit am Samstagabend im Tiergarten in eine Menschenmenge fahren. 

Um gefährliche Menschen wie ihn rund um die Uhr zu überwachen, müssten Behörden wie die Polizei und der Verfassungsschutz mehrere tausend Beamte einsetzen – die sie nicht haben.

Das Bundeskriminalamt stuft in Deutschland rund 410 Menschen als sogenannte islamistische Gefährder ein. Als Gefährder gelten Menschen, denen die Sicherheitsbehörden schwere politisch motivierte Gewalttaten bis hin zu Anschlägen zutrauen. Die Einstufung als Gefährder obliegt den Polizeien der Bundesländer.

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