Mit einer blauen Mappe in der Hand betritt Anthony Fauci den Anhörungssaal im US-Kongress. Am Mittwoch sollte der amerikanische Immunologe vor einem Senatssausschuss auf dem Capitol Hill aussagen – berief sich jedoch auf den fünften Verfassungszusatz und verweigerte Stellungnahmen zu den schweren Vorwürfen, die vor allem von republikanischer Seite erhoben werden.
„Es bestand von Anfang an ein Interessenkonflikt“, sagte der republikanische Senator Rand Paul, Vorsitzender des Ausschusses, in seinem Eingangsstatement. Fauci habe „in der Öffentlichkeit das eine und privat das Gegenteil“ behauptet. Paul bezog sich dabei unter anderem auf umstrittene Virenexperimente in Wuhan, die über Jahre hinweg von Faucis Behörde finanziert worden seien und aus denen möglicherweise Sars-CoV-2 hervorgegangen sein könnte.
Corona-Aufarbeitung
Eskalation in Washington: Fauci schweigt vor Corona-Ausschuss
Schwere Vorwürfe, keine Antworten: Fauci verweigert im US-Kongress die Aussage und heizt die Corona-Debatte weiter an. So verlief die Anhörung im US-Kongress.
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Anthony Fauci erscheint im Kapitol in Washington vor dem Senatsausschuss für innere Sicherheit und Regierungsangelegenheiten.
© Allison Robbert/FR172296 AP/dpa
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