Wer am Hermannplatz in Berlin-Neukölln über den islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) sprechen will, braucht Geduld. Viele wollen nicht reden, andere nur ohne Foto. Die meisten nennen lediglich ihren Vornamen, einige möchten anonym bleiben. Wer mit der Berliner Zeitung spricht, erzählt von einem friedlichen Islam oder behauptet, der Attentäter sei gar kein Muslim gewesen. Andere haben vom Anschlag nichts gehört – manche wissen nicht einmal, was der CSD ist. „Schwulenparade, sag’s doch gleich“, lacht ein Passant.
CSD-Terror
Muslime in Berlin-Neukölln über den CSD-Anschlag: „Schwul sein ist Sünde. Menschen töten auch“
Nach dem islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD führt die Debatte auch das migrantisch geprägte Berlin-Neukölln, oder? Doch dort wissen viele gar nichts vom Anschlag.
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Auf der Neuköllner Sonnenallee sind Ladenschilder auf Arabisch keine Seltenheit.
© Jana Hermann/Berliner Zeitung
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