Der Druck auf Fifa-Präsident Gianni Infantino wächst – und erstmals zeichnet sich im Machtkampf um seine umstrittenen Investorenpläne eine klare Mehrheit gegen den Weltverband ab. Nachdem sich bereits die Uefa und der nord- und mittelamerikanische Kontinentalverband Concacaf gegen den geplanten Teilverkauf kommerzieller Rechte an Weltmeisterschaften und weiteren Fifa-Wettbewerben ausgesprochen hatten, folgte am Freitag auch die Asiatische Fußball-Konföderation (AFC).
Damit stellen sich inzwischen drei der sechs Kontinentalverbände gegen Infantinos Vorhaben. Zusammen vereinen Uefa (55 Mitgliedsverbände), Concacaf (41) und die AFC (40) insgesamt 136 der 211 Fifa-Mitglieder hinter sich. Damit verfügt die Gegenseite inzwischen über eine deutliche Mehrheit – ein schwerer Rückschlag für den Fifa-Präsidenten.
Investorenpläne
„Raus aus der WM!“ – Widerstand gegen Infantino erreicht neuen Höhepunkt
Uefa, Concacaf und AFC verbünden sich gegen die Fifa-Pläne. Während Hoeneß und Streich deutliche Worte finden, wackelt Infantinos Milliarden-Projekt.
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Gianni Infantino zeigt es an: Drei Verbände haben sich gegen die Investorenpläne des Fifa-Präsidenten gestellt und setzen ihn unter Druck.
© Mikhail Sinitsyn/Imago
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