Bahnverkehr

Regionalexpress RE1 vor dem Aus: „Dann wird die Linie mehr oder weniger eingestellt“

Wenn die aktuelle Sperrung endet, folgen neue Einschränkungen – und 2029 droht sogar das Ende der Linie. Odeg-Chef Gehrke erklärt, was Pendlern bevorsteht.

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Es war einmal: Ein Zug der Ostdeutschen Eisenbahn (Odeg) hält am Ostkreuz. In diesem Bereich ist die Linie RE1 derzeit unterbrochen.

Es war einmal: Ein Zug der Ostdeutschen Eisenbahn (Odeg) hält am Ostkreuz. In diesem Bereich ist die Linie RE1 derzeit unterbrochen.

© Peter Neumann/Berliner Zeitung

Für Pendler auf der Linie RE1 wird es nicht ruhiger – im Gegenteil. Wenn die jetzige Sperrung zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) endet, bleibt ein Abschnitt weiterhin unterbrochen. Odeg-Chef Lars Gehrke kündigt im Gespräch mit der Berliner Zeitung weitere Einschränkungen an. Er warnt, dass die Linie 2029 zeitweise fast ganz ausfallen könnte.

„Die Fahrgäste des RE1 müssen einiges ertragen“, sagt der Geschäftsführer. Das Unternehmen hat die Ost-West-Strecke Ende 2022 übernommen. Doch in diesen knapp vier Jahren fand nach Gehrkes Angaben lediglich zehn bis 15 Prozent des Betriebs planmäßig statt – so, wie es die Länder Berlin und Brandenburg bestellt haben.

Dabei ist die Linie RE1 die am stärksten genutzte Strecke des Regionalverkehrs in der Hauptstadt-Region. Die Züge werden im Schnitt täglich für rund 65.000 Fahrten genutzt.

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