Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Dolomiten und mit ihnen die Drei Zinnen vom Alpinismus noch relativ wenig beachtet. Das hat sich längst geändert. Der markante Gebirgsstock an der Grenze zwischen den italienischen Provinzen Belluno und Südtirol ist längst dem Massentourismus anheimgefallen.
Ihre leichte Erreichbarkeit macht die Gipfel zur Attraktion, besonders die Ansicht der steilen Nordwände gehört zu den bekanntesten Landschaftsbildern der Alpen. Der Weg von der Auronzohütte zum Paternsattel und zur Dreizinnenhütte ist breit ausgebaut und weist nur geringe Steigungen auf. Er ist auch für ungeübte Wanderer leicht begehbar, sodass es an manchen Tagen durch den hohen Andrang zu regelrechten Staus kommt.
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Touristen-Wahnsinn in den Dolomiten: Erst kommen die Influencer, jetzt die Massen
Die Drei Zinnen sind eine gefragte Fotokulisse auf Instagram. Den Influencern und ihren Selfies folgen Tausende Touristen – was nicht nur Einheimischen zusehends gegen den Strich geht.
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Rundwanderweg um die Drei Zinnen: So einsam ist es eher selten.
© Irina Gomelsky/Zoonar/Imago
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