Fast 44 Prozent aller Anwesenden hätten sich auf diese Weise infiziert – etwa 300 Menschen im Publikum und weitere 150 Menschen aus Künstler- und Personalkreisen. Infolge der Sitzung am 15. Februar hatte sich die Region schnell zu einer Art Epizentrum der Covid-19-Pandemie in Deutschland entwickelt – ab dem 6. März führte das Robert-Koch-Institut den Kreis Heinsberg als „besonders betroffenes Gebiet“. Seit Ende März leitet Hendrik Streeck die sogenannte Heinsberg-Studie, die mittels massenhafter Testung repräsentative Daten und damit Handlungsempfehlungen für die Pandemie liefern soll.
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