Die Ostseeinsel Hiddensee war zu DDR-Zeiten ein Sehnsuchtsort: Punks und Parteibonzen, Nackte am Strand und die Kulturelite trafen hier auf engstem Raum aufeinander. In ihrem neuen, fesselnden Dokumentarfilm „Hiddensee“ spannt die Regisseurin Annekatrin Hendel den Bogen von der Stummfilmzeit über die subversive Ost-Berliner Subkultur bis in die Gegenwart – mit Musik von dem Rammstein-Keyboarder Flake, ehemals Feeling B, seltenen Schwarz-Weiß-Fotografien und Marionetten, die die Toten zum Leben erwecken. Am Donnerstag, den 20. August, kommt der Film ins Kino. Ein Gespräch über den zähen Kampf um die Finanzierung, verschwundene Bilderschätze und die Frage, wem diese Insel eigentlich gehört.
Kino
„Hiddensee“: Die Insel, auf der die Regeln der DDR nicht galten
In ihrem Dokumentarfilm „Hiddensee“ erzählt Annekatrin Hendel die Geschichte der Ostseeinsel von der Stummfilmära bis heute. Sie stellt die Frage, wem diese Insel gehört.
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Die Regisseurin Annekatrin Hendel: „Ich nenne den NDR inzwischen den Nordwestdeutschen Rundfunk.“
© Lauryn Zoe Hinsch/Berliner Zeitung
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