Einen Tag nach dem Anschlag auf Touristen im Kaschmir-Ort Pahalgam setzte Indien am 23. April 2025 den Indus-Wasservertrag von 1960 aus. Gut 15 Monate später gilt die Entscheidung unverändert. Ende Juli 2026 bekräftigte das Außenministerium in Neu-Delhi, der Vertrag bleibe ausgesetzt, bis Pakistan die Unterstützung des grenzüberschreitenden Terrorismus glaubhaft und unwiderruflich beende. Aus einer Krisenmaßnahme ist ein Dauerzustand geworden.
Wasserknappheit
Wenn Flüsse zu Waffen werden: Der Kampf ums Wasser verändert ganz Asien
Indien setzt den Indus-Vertrag aus, Kabul droht mit neuen Dämmen, Zentralasien trocknet aus. Wasser wird zur Machtfrage – mit Folgen für Europa. Ein Gastbeitrag.
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Wasser wird in Asien zur Machtfrage: Vom Indus über den Kabul-Fluss bis zum Amudarja entstehen neue Konflikte
© Nasir Kachroo/imago
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