Die Geschäftsführerin der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Birgit Möhring, ist überraschend gestorben. Das geht aus einer Pressemitteilung der BIM hervor. Damit ist die Geschäftsführung der BIM vakant – die andere Hälfte der Doppelspitze, Dr. Matthias Hardinghaus, war erst vor einem knappen Monat entlassen worden, wie die Berliner Morgenpost berichtete.
Die BIM teilt mit, die Mitarbeitenden verlören „nicht nur eine starke und engagierte Geschäftsführerin, sondern auch einen außergewöhnlich zugewandten, herzlichen und wertschätzenden Menschen. Ihre offene Art, ihre Verbindlichkeit und ihr großes persönliches Engagement haben unser Unternehmen maßgeblich geprägt.“
BIM führungslos
Die BIM ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Landes Berlin und dessen zentraler Immobiliendienstleister. Mehr als 1000 Mitarbeitende verwalten mehr als 5000 Liegenschaften im gesamten Stadtgebiet – von Schulen über Behörden bis zu Kulturstandorten, darunter prominente Bauten wie das Brandenburger Tor oder das Rote Rathaus.
Der Sanierungsstau, für dessen systematischen Abbau die BIM zuständig ist, beträgt 5,5 Milliarden Euro, davon rund 3,3 Milliarden in der Kategorie Kernsanierung.
Diese Aufgaben werden jetzt von einer neuen Führung bewältigt werden müssen. „Die BIM bleibt handlungsfähig“, teilt das Unternehmen mit. Der Aufsichtsrat unter seinem Vorsitzenden, Staatssekretär Wolfgang Schyrocki, habe schon Anfang Juli „eine zukunftsgerichtete Neuaufstellung der Geschäftsführung“ begonnen.
Zweiter Trauerfall in der Führungsetage
Erst vor kurzer Zeit musste das Unternehmen einen ähnlichen Schicksalsschlag verkraften: Vor drei Jahren, im August 2023, verlor die BIM mit Sven Lemiss bereits einen ihrer beiden Geschäftsführer. Der damals 57-Jährige kehrte von einer Kajakfahrt auf der Dahme in Köpenick nicht mehr zurück. Erst die spätere Obduktion brachte Klarheit über die Todesursache: nicht Ertrinken, sondern ein medizinischer Notfall an Bord seines Boots.
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