Wer nicht von Natur aus mit blondem Haar gesegnet ist, es aber gerne hätte, muss sich das Blondsein leisten können. Je nach gewünschtem Blondton wird alle sechs bis acht Wochen das Nachfärben fällig, zusammen mit regelmäßigen Glossings gegen den Gelbstich und hochwertigen Pflegeprodukten summiert sich das Projekt Blond schnell auf bis zu 1500 Euro im Jahr.
Kein Wunder also, dass in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, in denen die Lebenserhaltungskosten steigen, seit einer Weile der Beauty-Trend „Recession Blonde“ gefragt ist. Dieser beschreibt eine Färbetechnik, die auf Langlebigkeit und geringen Pflegeaufwand setzt.
Statt platinblondem Komplettlook, der alle vier Wochen ein Nachfärben erfordert, dominieren sanfte Balayage-Verläufe, dunklere Ansätze und natürliche Blondtöne. Der sichtbare Ansatz wird hierbei bewusst einkalkuliert, wodurch sich die Abstände zwischen den kostspieligen Salonbesuchen deutlich verlängern. Gleichzeitig bleibt das luxuriöse Gefühl von hellem Haar erhalten – ein cleverer Kompromiss zwischen Ästhetik und finanzieller Pragmatik.
Trendhaarfarbe
Die Rezession kommt: Dieser Blond-Trend spart Salonbesuche (und Geld)
„Recession Blonde“ liegt im Trend. Warum der Ansatz jetzt bleiben darf und was der Trend über die Wirtschaft verrät.
3 Min
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Auch ein Ansatz kann entzücken: Lily-Rose Depp bei der Chanel Womenswear Show für Frühling/Sommer 2026 in Paris.
© Imago/Marechal Aurore/ABACA
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