Spiegel-Debatte

Sturmgeschütz der Brandmaurer: Der Spiegel gegen die demokratische Normalität

Spalterische Rhetorik verroht schon lange den Umgang und begünstigt politische Gewalt. Nun kehrt das „West gegen Ost“-Motiv zurück. Wie lange hält der Frieden?

Michael Andrick
Michael Andrick
6 Min
Anhänger der AfD warten mit Ausgaben des Magazins „Der Spiegel“ an einem Wahlkampfstand der Partei, um sie von Spitzenkandidat Ulrich Siegmund signieren zu lassen.

Anhänger der AfD warten mit Ausgaben des Magazins „Der Spiegel“ an einem Wahlkampfstand der Partei, um sie von Spitzenkandidat Ulrich Siegmund signieren zu lassen.

© Heiko Rebsch/dpa

Nikolaus Blome hat im Spiegel, der sich jahrelang von der Bill- und Melinda-Gates-Stiftung mitfinanzieren ließ, eine kleine Mentalitäts-Offenbarung untergebracht. Anlass sind die Wahlen in Sachsen-Anhalt. Es gehe dort nicht nur um die neue Regierung für das Bundesland, sondern um die „Deutungshoheit“, ob der „blaue Osten“ oder der „alte Westen“ nun „das bessere Deutschland“ sei.

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