Eines Tages wird der Beginn des Romans „Magisch“ in die Sammlung der besten ersten Sätze eingehen. „Tote Pferde kriegt man kaum noch los.“ Ein gewisser Ekel steckt darin und auch ein Wandel von Verhältnissen.
Das ist der trockene Ton von Annika Büsing, der schon in ihren drei ersten Romanen verfing. Sie macht vieles gern eine Nummer kleiner, als es in Wirklichkeit ist, hebt es durch genau diese Irritation heraus.
Dorfroman
Das ist „Magisch“: Der Linke ist wieder da, der Nazi war nie weg
Annika Büsing erzählt in ihrem Roman von einer Jugendliebe, die sich erneuern lässt. Und davon, wie sich die Brandmauer durch eine Familie zieht. Die Kritik.
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Annika Büsing schreibt Romane und arbeitet als Lehrerin.
© Jörg Steinmetz
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