An den allgemeinbildenden Schulen in Berlin werden im Schuljahr 2026/2027 so viele Kinder und Jugendliche unterrichtet wie nie zuvor. Insgesamt 404.910 Schüler besuchen ab Montag den Unterricht, rund 1200 mehr als im vergangenen Schuljahr. Das teilte Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) mit.
Eingeschult werden zum Schulstart 35.550 Kinder. Damit liegt die Zahl der Erstklässler um 274 unter dem Wert des Vorjahres.
Mehr Schüler denn je, aber Lehrermangel bleibt
Beim Lehrpersonal bleiben Lücken: Nach derzeitigem Stand konnten laut Günther-Wünsch 500 Vollzeitstellen nicht besetzt werden. Die endgültige Zahl werde erst im November feststehen. Die Senatorin verwies auf Fortschritte beim Abbau des Defizits in den vergangenen Jahren, bezeichnete das Thema aber weiterhin als „herausfordernd“.
Der Bedarf an Lehrkräften sei zuletzt wieder etwas gestiegen, was Günther-Wünsch auf Vereinbarungen mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zur Entlastung der Schulbeschäftigten zurückführte. An den öffentlichen Schulen der Hauptstadt sind derzeit rund 35.700 Lehrkräfte tätig, ein Teil davon in Teilzeit.
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