Landwirtschaft

„Dramatische Lage“ bei Agrartransporten: Verbände warnen vor Versorgungsengpass

Niedrigwasser, Bahnprobleme und die marode Infrastruktur setzen Lieferketten unter Druck. Acht Agrarverbände fordern jetzt schnelle Hilfe vom Bund.

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Lkw sollen laut mehreren Agrarverbänden vorübergehend bis zu 44 Tonnen wiegen dürfen.

Lkw sollen laut mehreren Agrarverbänden vorübergehend bis zu 44 Tonnen wiegen dürfen.

© Patrick Pleul/dpa

Acht große Verbände der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft warnen: Wegen niedriger Wasserstände, Problemen im Schienengüterverkehr und Engpässen auf der Straße sei die Versorgung mit Rohstoffen und Betriebsmitteln zunehmend gefährdet. Vor diesem Hintergrund haben sie sich zur neuen Verbände-Initiative Agrarlogistik zusammengeschlossen und ein gemeinsames Positionspapier an Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) übermittelt. Das teilte der Verband Der Agrarhandel am Freitag mit.

In ihrer gemeinsamen Mitteilung sprechen sie von einer „dramatischen Lage in der Logistik“. Getreide muss zu Mühlen, Ölsaaten zu Verarbeitern, Futtermittel zu Tierhaltern und Dünger auf die Höfe gelangen. Fallen Wasserstraßen oder Schienen teilweise aus, müssen große Mengen kurzfristig auf andere Verkehrswege verlagert werden. Die Initiative fordert daher, dass Lkw vorübergehend bis zu 44 Tonnen Gesamtgewicht haben dürfen, wenn Transporte von Agrargütern und Betriebsmitteln auf der Schiene oder per Schiff ausfallen.

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