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Heute letzte ruhige Nacht: Ab Donnerstag drohen schwere Gewitter mit Starkregen und Hagel

DWD-Prognose Deutschland: Heute Nacht meist trocken, Donnerstag bis 34 Grad, am Abend im Westen schwere Gewitter mit Starkregen und Hagel.

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Eine Gewitterfront zieht über ein abgeerntetes Feld. Ab Donnerstag erwartet der Deutsche Wetterdienst schwere Gewitter mit Starkregen und Hagel. (Symbolbild)

Eine Gewitterfront zieht über ein abgeerntetes Feld. Ab Donnerstag erwartet der Deutsche Wetterdienst schwere Gewitter mit Starkregen und Hagel. (Symbolbild)

© IMAGO/Chantal Anders

In dieser Nacht schiebt sich die Regenzone aus dem Südwesten in die Mitte Deutschlands, während der Nordosten klar bleibt. Der Deutsche Wetterdienst erwartet über der Mitte gebietsweise mehr als zehn Liter Regen pro Quadratmeter, im Süden sind bis zum Abend einzelne Gewitter mit Starkregen um 20 Liter in kurzer Zeit möglich. Es ist der Auftakt zu einer Woche, in der die Unwettergefahr von Tag zu Tag steigt.

Deutschland ist in dieser Nacht zweigeteilt. In der Nordhälfte liegt trocken-warme Festlandsluft, die von Osten heranströmt, dort bleibt der Himmel gering bewölkt oder klar. In die Südhälfte sickert feuchtwarme Luft ein – und genau an der Grenze zwischen beiden Luftmassen fällt der Regen.

Über 10 Liter Regen: Was in dieser Nacht auf die Mitte zukommt

Eingangs der Nacht klingen die Gewitter im Südwesten Baden-Württembergs und an den Alpen ab. Bis dahin sind dort vereinzelt Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, kleinkörniger Hagel und stürmische Böen möglich.

Danach übernimmt der Regen. Über der Mitte zieht ein Regengebiet langsam ostwärts, gebietsweise kommen mehr als zehn Liter pro Quadratmeter zusammen. Im Südwesten und Süden fallen noch einzelne Schauer.

Bis Mittwochmittag summiert sich der Niederschlag über der Landesmitte flächig auf, teils auf mehr als zehn Liter.

Wer heute Nacht unterwegs ist, sollte den Warnlagebericht im Blick behalten. Einzelne Gewitterzellen lassen sich erst wenige Stunden vorher räumlich eingrenzen, die amtlichen Warnungen werden deshalb laufend aktualisiert.

Die Gewitter klingen im Lauf der Nacht ab. Der Regen hört damit nicht auf.

Mittwoch bis 30 Grad: die Ruhe vor dem heißesten Tag

Am Mittwoch zieht das Regengebiet über der Mitte ostwärts ab. Im Norden und Nordosten bleibt es nach DWD-Vorhersage weiterhin meist sonnig.

Die Höchstwerte liegen bei bewölktem Himmel und an der See zwischen 20 und 24 Grad, sonst zwischen 23 und knapp 30 Grad. Im Süden sind über dem Bergland vereinzelt Gewitter mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen möglich.

Konkret nennt der Wetterdienst für Mittwochnachmittag 27 Grad in Frankfurt am Main, Stuttgart und Saarbrücken, 26 Grad in Köln und Konstanz, 25 Grad in Berlin, Hamburg und München sowie 21 Grad in Dresden. Auf dem Brocken bleiben es 14 Grad.

In der Nacht zum Donnerstag bleibt es dann weitgehend trocken, nur ganz im Westen ziehen mehr Wolken auf. Die Tiefstwerte sinken auf 17 bis 11 Grad.

34 Grad am Donnerstag – die Zahl, die alles auslöst

Der Donnerstag bringt Höchstwerte zwischen 28 und knapp 34 Grad. Diese Wärme ist der Treibstoff für das, was am selben Tag folgt.

Im Südwesten und Westen wird es zunehmend wolkig, spätnachmittags gehen dort die ersten kräftigen Gewitter nieder, örtlich mit Unwettergefahr. Am Abend und eingangs der Nacht greifen sie auf die Mitte über.

In der Nacht zum Freitag folgen in der Westhälfte und der Mitte weitere kräftige Schauer und Gewitter, gebietsweise auch mehrstündiger gewittriger Regen. In Gewitternähe ist mit starken bis stürmischen Böen zu rechnen.

Quiria gegen Steffen: Warum die Lage jetzt kippt

Hinter der Zweiteilung steckt ein Kräftemessen zweier Systeme. Die Warmfront Quiria schiebt sich von Südwesten heran, kommt gegen das Hoch Steffen aber kaum nach Norden voran und zieht am Mittwoch eher ostwärts ab, wie Meteorologe Oliver Reuter im Thema des Tages der Behörde schreibt.

Deshalb bleibt der Norden trocken, während sich der Regen über der Mitte staut.

Zum Wochenende lebt die Westdrift auf. Es wird windiger, mit einem Gefälle von Nordwest nach Südost – das schlechtere Ende erwischt dabei der Norden.

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Bis 31 Grad am Freitag – und dann ist Schluss

Für Freitag nennt die 10-Tage-Vorhersage eine hohe Unwettergefahr durch schwere Gewitter. Der Schwerpunkt liegt in der Südosthälfte, im Nordwesten ist die Gefahr leicht erhöht.

Die Höchstwerte erreichen 23 bis 29 Grad, im äußersten Osten und Südosten noch einmal bis 31 Grad. Danach wird es kühler, im Norden herbstlich unbeständig, im Süden meist milder und trockener.

Für Samstag und Sonntag stehen 20 bis 27 Grad in der Vorhersage, dazu Schauer vor allem im Norden und Westen und mäßiger bis frischer Südwestwind mit Windböen.

Der meteorologische Sommer endet am 31. August. Die 34 Grad vom Donnerstag dürften damit sein letzter Spitzenwert gewesen sein.

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