Ungleichheit

Löhne steigen im Osten stärker als im Westen: Kriegt das noch jemand mit?

Laut neuen Daten steigen die Löhne im Osten stärker, während VW und Co. Stellen abbauen. Haben die Menschen wirklich mehr davon – oder täuschen die Zahlen?

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Die Inflation war in den letzten Jahren im Osten stärker als im Westen. Was bleibt den Menschen jetzt vom Lohnwachstum?

Die Inflation war in den letzten Jahren im Osten stärker als im Westen. Was bleibt den Menschen jetzt vom Lohnwachstum?

© OAZ

Die neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lassen aufhorchen: Die Löhne in Deutschland steigen wieder schneller als die Preise. Zieht man die Inflation vom nominalen Wachstum ab, bleibt bundesweit ein Plus von 1,5 Prozent bei den sogenannten Reallöhnen: ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn man bedenkt, wie stark die Lebenshaltungskosten tatsächlich steigen, aber wohl besser als nichts.

Denn immer wieder sorgen Insolvenzen und Stellenabbau für Schlagzeilen – auch im Osten. In Zwickau wächst derzeit die Angst vor der Werksschließung von VW. Immer mehr Industriejobs werden im Stillen abgebaut; allein 2025 beendete die Ost-Industrie fast 30.000 Beschäftigungsverhältnisse mehr, als sie neu begann. Wie entwickeln sich dort die Löhne vor dem Hintergrund dieser alarmierenden Veränderungen?

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