Nur wenige Stunden bevor ein Islamist am Rand des Berliner CSD eine Frau in den Tod riss, stand die Sängerin Luna selbst noch auf der CSD-Bühne vor dem Brandenburger Tor. „Was sind das für Zeiten? Leute fahren Kleintransporter in die Idee von uns beiden“, singt Luna nun in ihrer neuen Single „Der einzige Ort“. Ein Liebeslied mit großem Aber. Und die AfD kommt auch drin vor. Wäre Deutschland für Queers sicherer mit einer lesbischen Bundeskanzlerin Alice Weidel?
Luna, Ihr neuer Song „Der einzige Ort“ bezieht sich auf den islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD, bei dem eine Frau ums Leben kam. Sie selbst haben wenige Stunden vor dem Anschlag noch auf der Bühne performt. Wie haben Sie diesen Tag und diesen Abend erlebt?
Egal, ob man auf der Bühne oder im Publikum steht und demonstriert: Man setzt sich für seine Rechte ein, und das ist immer intensiv. Ich bin an jedem Tag im Jahr queer und setze mich gerne dafür ein. Aber an einem CSD versteht man noch einmal umso mehr, wieso man das alles tut; warum man laut ist, Lieder darüber schreibt und in Interviews darüber spricht.
Musik
Luna über ihren Song zum Berliner CSD-Anschlag: „Wir hatten eine Angst wie nie zuvor“
Die Berliner Sängerin Luna hat beim CSD gespielt. Später wurde sie evakuiert. Ein Gespräch über queerfeindliche Gewalt – und die Möglichkeit einer lesbischen Bundeskanzlerin.
12 Min
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Luna, hier 2024 auf dem Tempelhofer Feld, einem ihrer Lieblingsorte
© Karolin Klüppel
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