Abgeordnetenhauswahl

„Selbstmord der Demokratie“: Berliner BSW-Chef King protestiert gegen Verdi-Ausladung beim RBB

Wegen der Haltung seiner Partei zu einem möglichen AfD-Ministerpräsidenten lud Verdi den Berliner BSW-Chef Alexander King aus. Er kam trotzdem und protestierte vor der Tür.

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Der Berliner BSW-Chef Alexander King (mit Mikrofon) spricht bei der Kundgebung vor dem RBB-Haus. Auf dem Verdi-Podium im Inneren war er nicht erwünscht.

Der Berliner BSW-Chef Alexander King (mit Mikrofon) spricht bei der Kundgebung vor dem RBB-Haus. Auf dem Verdi-Podium im Inneren war er nicht erwünscht.

© Boban Dukic/BLZ

Viertel vor vier rollt ein Lastenrad an die Masurenallee, auf der Kiste der Schriftzug des BSW-Bezirksverbands Tempelhof-Schöneberg. Das Material wird ausgelegt, die Transparente sind in Sekunden ausgebreitet. „Ausgeladen – trotzdem für Sie da“ steht auf dem einen, „Demokratie ohne Dissens ist nur Dekoration“ auf dem anderen. Der Wind macht den Trägern sichtlich zu schaffen. Knapp 30 Menschen kommen zusammen, überschaubar also. Alexander King verspätet sich leicht, ist dann aber voll da.

Im RBB-Haus startet wenig später das Wahlforum der Gewerkschaft Verdi zur Berliner Abgeordnetenhauswahl am 20. September. Auf dem Podium in der Dachlounge sitzen Elif Eralp (Linke), Stefan Evers (CDU), Werner Graf (Grüne) und Steffen Krach (SPD). King, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat des BSW, war eingeladen – und wurde rund zwei Wochen vor dem Termin wieder ausgeladen.

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