Der Hackerangriff auf Berlin ist deutlich gravierender als zunächst angenommen. Am Freitag hatte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) mitgeteilt: „Wir haben es mit einer schweren Straftat zu tun. Das Land Berlin wird von den Tätern erpresst.“ Berlin lasse sich jedoch nicht erpressen. Inzwischen wurde bekannt: Die Cyberkriminellen wollen offenbar zwei Millionen Euro Lösegeld.
Noch am Montag vergangener Woche hieß es im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses, dass lediglich öffentlich verfügbare Geodaten gestohlen worden seien. Am Mittwoch musste Berlins Digitalstaatssekretär Florian Hauer einräumen, dass womöglich auch „personenbezogene oder sonstige nichtöffentliche Daten betroffen“ sind.
Erpressung
Hackerangriff auf Berlin: Erpresser fordern zwei Millionen Euro Lösegeld
Die Cyberkriminellen stahlen fast sechs Terabyte an Daten, die zum Teil geheim sind. Jetzt drohen sie damit, sie im Darknet zu verkaufen.
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Nach einem Hackerangriff waren zwei Senatsverwaltungen weiter vom Landesnetz getrennt.
© Britta Pedersen/dpa
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