Kultursanktionen

Russisches Haus und Goethe-Institut: Welche Kulturarbeit mit der Schließung verloren zu gehen droht

Deutschland kündigt den Vertrag für das Russische Haus in Berlin. Moskau droht mit Gegenmaßnahmen gegen das Goethe‑Institut. Was haben diese Einrichtungen jahrzehntelang geleistet?

4 Min
Blick auf das Russische Haus in der Berliner Friedrichstraße.

Blick auf das Russische Haus in der Berliner Friedrichstraße.

© Fabian Sommer/dpa

Die Bundesregierung hat am 1. September 2026 angekündigt, den Vertrag über das Russische Haus in Berlin zu kündigen – als Reaktion auf den Russland zugeschriebenen Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle. Moskau kündigte spiegelbildliche Gegenmaßnahmen an, die auch das Goethe-Institut in Russland treffen könnten. Damit droht zwei Einrichtungen das Aus, die trotz aller politischen Spannungen Sprache, Kunst und Begegnung zwischen Deutschen und Russen ermöglichten. Was steckte hinter ihrer Arbeit – und was geht nun verloren?

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