Nach den jüngsten Vorwürfen der Bundesregierung gegen Russland wird in Deutschland weiter über die angemessene Reaktion auf das russische Vorgehen diskutiert. Berlin macht Russland für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig verantwortlich und kündigte am Dienstag mehrere Gegenmaßnahmen an.
Vor diesem Grund ist im Handelsblatt Morning Briefing nun am Mittwochmorgen zu lesen, Europa leiste sich noch immer „zu viele Putinversteher“. Die bisherigen Sanktionspakete hätten Russland nicht entscheidend geschwächt, weil es ihnen an Ernst fehle: Die Schattenflotte lasse man gewähren, Oligarchen könnten weiter in Frankreich und Italien Urlaub machen – und Deutschland habe sich für russische Fischimporte eingesetzt, „weil sonst die Fischstäbchen knapp werden“.
Deutsche Wirtschaft
Russland-Sanktionen: Ist deutsches Eigeninteresse gleich „Putinversteherei“?
Nach dem Drohnenvorfall in Leipzig wird der Ruf nach härteren Russland-Sanktionen lauter. Deutsche Fischimporte geraten erneut in Kritik – zu Recht? Ein Kommentar.
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Nicht nur bei Fischstäbchen: Immer mehr EU-Staaten schützen ihre eigene Wirtschaft vor neuen Sanktionen gegen Russland. Symbolbild.
© © Fotoillustration: Berliner Zeitung. Fotos: Imago, Unsplash
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