In eigener Sache

Ostdeutsche Allgemeine Zeitung startet in die nächste Entwicklungsphase

Sechs Monate nach ihrem Start stärkt die Ostdeutsche Medienholding die publizistische Führung der OAZ, eröffnet einen Redaktionsstandort in Magdeburg und richtet ihre Organisation auf langfristiges Wachstum aus.

OMH
4 Min
Mitarbeiter begutachten in der Druckerei die erste Ausgabe der Ostdeutschen Allgemeine Zeitung, die am 20. Februar 2026 erschien.

Mitarbeiter begutachten in der Druckerei die erste Ausgabe der Ostdeutschen Allgemeine Zeitung, die am 20. Februar 2026 erschien.

© Sebastian Kahnert

Sechs Monate nach dem Marktstart der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ) zieht die Ostdeutsche Medienholding GmbH (OMH) eine positive Zwischenbilanz und stellt die Weichen für die nächste Entwicklungsphase. Nach der Etablierung am Markt richtet das Unternehmen seinen Fokus nun konsequent auf den Ausbau der publizistischen Qualität und die langfristige Positionierung der OAZ als überregionale Qualitätszeitung mit ostdeutschem Standpunkt.

Die Entwicklung der vergangenen Monate bestätigt den eingeschlagenen Kurs. Die Zahl der Abonnements hat ein Allzeithoch erreicht und wächst weiter, auch der Einzelverkauf entwickelt sich positiv. Damit setzt die OAZ ihr kontinuierliches Wachstum fort.

Parallel dazu hat die OAZ ihre journalistische Präsenz ausgebaut. Neben dem Redaktionsstandort in Sachsen entstanden weitere Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern. Zum 1. September 2026 eröffnet die OAZ einen Redaktionsstandort in Magdeburg und stärkt damit ihre Berichterstattung aus Sachsen-Anhalt – auch mit Blick auf die Landtagswahlen in diesem Jahr. Ziel bleibt es, Entwicklungen aus den Regionen heraus einzuordnen und in den gesamtdeutschen Diskurs einzubringen.

„Der erfolgreiche Marktstart zeigt: Der Bedarf an einer überregionalen Qualitätszeitung mit ostdeutschem Standpunkt ist groß. Die erste Phase war der Aufbau von Marke und Organisation. Jetzt schärfen wir unser publizistisches Profil – und stärken dafür unsere journalistische Führung, die die OAZ auf ihrem weiteren Weg prägen wird.“

- Christoph Stiller, Geschäftsführer der Ostdeutschen Medienholding GmbH.

Publizistische Führung wird ausgebaut

Mit dem Übergang in die nächste Entwicklungsphase entwickelt die OMH ihre Führungsstruktur weiter: Die operative Geschäftsführung wird verschlankt, die publizistische Verantwortung gestärkt. Dirk Jehmlich beendet nach erfolgreicher Gründungsphase seine Tätigkeit als Geschäftsführer Ende September. Er wird künftig in der übergeordneten Holdingstruktur neue Geschäftsfelder und Initiativen entwickeln, um ostdeutsche Potenziale wirtschaftlich und gesellschaftlich nutzbar zu machen.

Als Herausgeber der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung gewinnt die OMH Dr. Denis Huschka. Der promovierte Sozialwissenschaftler und Publizist war an der Schnittstelle zwischen Forschung und Politik, u. a. als Geschäftsführer eines wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung, am DIW Berlin und am Bundesministerium der Justiz tätig und verbindet journalistische Erfahrung mit wissenschaftlicher Analyse. Zu seinen ersten Aufgaben zählen die Berufung der Chefredaktion und die weitere Schärfung des publizistischen Profils.

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„Die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung ist in meinen Augen das spannendste publizistische Projekt der letzten Jahre. Sie kam zur richtigen Zeit und thematisiert die wichtigen Entwicklungen in den bewegten Zeiten, in denen wir leben. Ich freue mich, hier Verantwortung zu übernehmen.“

- Dr. Denis Huschka, Herausgeber Ostdeutsche Allgemeine Zeitung

Veränderungen im Herausgeberkreis der Berliner Zeitung

Auch im Berliner Verlag werden die publizistischen Strukturen weiterentwickelt. Margit J. Mayer hat ihre Aufgabe als Herausgeberin der Berliner Zeitung am Wochenende bereits zum 1. Juli abgegeben. Als frühere Chefredakteurin von Architectural Digest und Harper’s Bazaar sowie Style Editor des Kunstbuchverlags Taschen brachte sie einen ausgeprägten Sinn für Gestaltung, visuelle Erzählung und redaktionelle Form in den Verlag ein. Sie verantwortete den Style- und Magazinbereich des Berliner Verlags und gab insbesondere der Wochenendausgabe ein eigenständiges Profil, das Themen aus Kultur, Architektur und Gesellschaft mit hoher gestalterischer Qualität verbindet. Damit etablierte sie eine unverwechselbare publizistische Handschrift, die weit über die einzelne Ausgabe hinaus Maßstäbe gesetzt hat.

Dr. Michael Maier beendet seine Herausgeberschaft Ende September; er hat die Transformation der Zeitung in den digitalen Raum maßgeblich geprägt und widmet sich ab Oktober einem neuen Medienprojekt. Die Trennung erfolgt in bestem Einvernehmen. Die OMH dankt beiden herzlich für ihr prägendes Engagement.

„Es war mir eine Ehre, bei diesem spannenden Zeitungsprojekt mitwirken zu dürfen. Ich habe größten Respekt vor dem Engagement der Verleger und ihrer Leistung – sie haben mit hohem persönlichen Einsatz Zeitungsgeschichte geschrieben. Ich danke den vielen großartigen Kolleginnen und Kollegen für die hervorragende Zusammenarbeit und wünsche ihnen Erfolg und alles Gute.“

- Dr. Michael Maier, Herausgeber Berliner Zeitung

Die Ostdeutsche Medienholding ist die führende unabhängige ostdeutsche Medienstruktur. Sie vereint unter ihrem Dach den Berliner Verlag und den Ostdeutschen Verlag. Zu ihren publizistischen Marken gehören die Berliner Zeitung, der Berliner Kurier, die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung und Die Weltbühne.

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