Nach dem Drohnenvorfall in Leipzig hat die Bundesregierung Maßnahmen gegen Russland beschlossen: Das russische Konsulat in Bonn sowie das Russische Haus in Berlin sollen geschlossen, die Einreisebestimmungen für Russen verschärft werden. Weit mehr als 100.000 russischsprachige Menschen leben in Berlin. Die beabsichtigte Schließung stößt in der Community auf ein geteiltes Echo.
Seit dem 5. Juli 1984 gibt es das Russische Haus an der Friedrichstraße 176–179. Damals war es das größte sowjetische Auslandskulturzentrum weltweit. Heute finden dort Konzerte, Theater, Filmvorführungen sowie Kunstausstellungen statt. Nun macht die deutsche Regierung Russland für den versuchten Drohnenanschlag am Leipziger Flughafen verantwortlich. Eine der Konsequenzen soll die Kündigung des Vertrags mit dem Russischen Haus sein.
Russland
Bundesregierung macht Russisches Haus dicht: „Die Schließung diskriminiert uns“
Nach dem Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen geht die Bundesregierung gegen Russland vor. Die Berliner Zeitung hat sich in der russischen Community umgehört.
Alexandra Gretschichin
4 Min
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Blick auf das Russische Haus, ein Veranstaltungs- und Kulturzentrum, in der Friedrichstraße.
© Fabian Sommer/dpa
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