Tragödie

Großbrand in Thüringer Agrarbetrieb: Rund 1000 Ferkel verendet

Nach einem Großbrand in einem Agrarbetrieb in Bernsgrün im Landkreis Greiz hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der Sachschaden wird auf mehr als eine Million Euro geschätzt.

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Bei einem Stallbrand mit 1000 toten Ferkeln wurde ein Verdächtiger festgenommen.

Bei einem Stallbrand mit 1000 toten Ferkeln wurde ein Verdächtiger festgenommen.

© Hauke-Christian Dittrich/dpa

Bei einem Feuer auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs im thüringischen Bernsgrün-Hohendorf (Landkreis Greiz) sind rund 1000 Ferkel verendet. Wie die Polizei mitteilte, zerstörten Flammen und Hitze mehrere Gebäude. Den Sachschaden beziffern die Ermittler auf über eine Million Euro. Verletzte Menschen gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.

Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf benachbarte Ställe übergriff, in denen sich mehrere hundert Kälber befanden. Der betroffene Stall stürzte laut Polizeiangaben kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte ein. Trotz der Rettungsbemühungen gelang es nicht, alle Tiere in Sicherheit zu bringen.

Festnahme eines 25-Jährigen

Offizielle Angaben zur Brandursache liegen bislang nicht vor. Unmittelbar nach Ausbruch des Feuers war jedoch eine verdächtige Person beobachtet worden, die das Betriebsgelände verließ. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung ein und konzentrierte sich dabei auf einen 25-Jährigen. Der Mann wurde am Donnerstagmorgen festgenommen.

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