Am Sonntag wird der Alexanderplatz friedlich besetzt. Man könnte entsprechend der westlichen Bürgerbewegungen der 1960er-Jahre von einem Sit-in sprechen. Kinder und Erwachsene breiten sich rund um den Brunnen der Völkerfreundschaft aus und machen auf ein schreckliches Berliner Problem aufmerksam. Jeder, der diese Sorge teilt, kann sich anschließen.
Es geht um eine fortdauernde Notlage. Nicht überlebenswichtig, aber durchaus lebenswichtig, auf jeden Fall nicht nur lesewichtig.
Stadtbild
Der Alexanderplatz wird besetzt: Menschen versammeln sich mit Büchern
Der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins lädt am Sonntag auf den Alexanderplatz ein. Es gibt Liegestühle und Lektüre. Das ist eine Demonstration.
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So könnte die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) das Galeria-Kaufhaus am Alexanderplatz beleben.
© Commerz Real / Atelier Oslo_lunghagem
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