Zentralasien

Weltspiele der Nomaden: Wie Kirgistan Zentralasiens Kultur zur Soft Power macht

Die Nomadenspiele in Kirgistan verbinden Sport, Tradition und Diplomatie und rücken Zentralasiens kulturelles Selbstbewusstsein ins Rampenlicht.

5 Min
Unter großem Aufwand mit spektakulären Bühnenbildern werden die Weltspiele der Nomaden in Bischkek eröffnet.

Unter großem Aufwand mit spektakulären Bühnenbildern werden die Weltspiele der Nomaden in Bischkek eröffnet.

© Iranian Presidency/imago

Wenn Reiter auf ihren Pferden um einen Ziegenkadaver kämpfen, Bogenschützen vom Pferderücken aus Ziele treffen oder Ringer ihre Gegner zu Boden werfen, geht es längst um mehr als um Sport. Die Weltspiele der Nomaden verbinden traditionelle Wettkämpfe mit Kultur, Identität und internationaler Diplomatie. 2026 kehren die Spiele an ihren Ursprungsort Kirgistan zurück und finden dabei in einer außergewöhnlich politischen Woche statt.

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