Eintritt nur für Schwarze und höhere Kosten für die Steuerzahler als angekündigt: Das Schwimmbecken vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz sorgt für Verwunderung und Empörung. Es kostet nicht 300.000 Euro, wie zunächst mitgeteilt, sondern ist mit 410.000 Euro veranschlagt.
Vom 7. August bis zum 1. Oktober betreibt das landeseigene Theater vor seiner Tür das sogenannte Volksbad. Auf ihrer Internetseite beschreibt die Volksbühne das Projekt als „gratis und ohne Ausweispflicht“ sowie als „offen für alle“. Noch im Juni hatte die Senatskulturverwaltung mitgeteilt, die kalkulierten Gesamtkosten beliefen sich auf circa 300.000 Euro. Tatsächlich liegen sie um rund 110.000 Euro höher.
Kostenexplosion
Exklusiv: Schwimmbad an der Volksbühne kostet mehr als veranschlagt
Der Senat listet erstmals alle Posten für das Volksbad auf. Intendant Lilienthal: „Dieses Geld bereitet der Stadt große Freude und hat den Blickwinkel auf Berlin verändert.“
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„Arschbombe“ vor der Volksbühne: Statt einer Theateraufführung gibt es ein Schwimmbecken und eine Pommesbude.
© Markus Wächter/Berliner Zeitung
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