In Ostdeutschland verhindern ausländische Fachkräfte bislang einen noch stärkeren Rückgang der Beschäftigung. Das geht aus einer neuen Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Ohne Zuwanderung aus der EU und aus Drittstaaten hätte die Zahl der qualifizierten Beschäftigten in den ostdeutschen Flächenländern demnach zwischen 2014 und 2025 um rund 191.000 oder 5,3 Prozent niedriger gelegen.
Bis 2019 stieg die Beschäftigung vor allem durch deutsche Fachkräfte und Menschen aus anderen EU-Staaten. Seitdem hat sich die Entwicklung gedreht: Die Zahl der qualifizierten Beschäftigten mit deutschem Pass sinkt – und auch der Zuwachs aus anderen EU-Staaten nimmt ab. Beschäftigte aus Drittstaaten tragen laut IW dagegen zunehmend dazu bei, die wachsende Lücke auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt zu begrenzen.
Arbeitsmarkt
Fast jeder vierte Lkw-Fahrer im Osten ist Ausländer: Jetzt lässt der EU-Zuzug nach
Ausländische Fachkräfte bremsen den Beschäftigungsrückgang im Osten. Doch die neuen IW-Zahlen zeigen auch, wo Zuwanderung an ihre Grenzen stößt.
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Der Beitrag von Zuwanderern im deutschen Arbeitsmarkt wächst laut einer neuen IW-Studie immer mehr.
© Friso Gentsch/dpa
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